Lesewettbewerb an der WBS

Seit 15 Jahren veranstaltet die Wilhelm Busch Schule den Lesewettbewerb der Weiterstädter Grundschulen. Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule, der Carl-Ulrich-Schule und der Schloss Schule kommen mit ihren Klassen zum Bürgerhaus nach Schneppenhausen, um sich dem Lesewettbewerb zu stellen.
„Sieger sind schon alle Kinder, die hier antreten“, leitete Schulleiterin Heidrun Heide-Joritz von der Wilhelm-Busch-Schule, die als Moderatorin auch durch das Programm führte, den Wettbewerb ein. Die jeweils zwei besten Bewerber der vier Grundschulen saßen auf der Bühne und warteten auf ihren Einsatz. Per Los wurde die Reihenfolge festgelegt, und, nachdem der Schulchor der WBS das Programm eröffnete, und die Jury vorgestellt wurde, konnte Lorelai Sommerfeld von der Schloss-Schule in Gräfenhausen als erste auf die Bühne und zunächst einen ihr bekannten Text vorstellen. „Ich lese das Sams von Paul Maar“, erklärte sie. Um es vorweg zu nehmen, ihr Vortrag und auch das Lesen des unbekannten Textes aus dem Buch „Yoko“, der beliebten Jugendbuchreihe des Autoren mit dem Künstlernamen „Knister“, überzeugte die Jury und Lorelai Sommerfeld wurde Lesekönigin 2017. Fünf Minuten Zeit hatten alle Bewerber um ihr Buch vorstellen, kurz zu beschreiben und dann rund drei Minuten lang daraus zu lesen. Je nach Niveau des Textes, dem Vortrag mit Betonung und Fehlerlosigkeit, werden die Punkte vergeben, erklärte Heidrun Heide-Joritz die Beurteilungskriterien. Auch dieses Jahr hatte die Jury mit Vertretern aus allen vier Schulen sowie Bürgermeister Ralf Möller, Lektorin Martina Speh und Stadtbüchereileiter Werner Kempken, keine leichte Aufgabe. Am Ende setzte sich Lorelai Sommerfeld von der Schloss-Schule knapp vor Alina Schaffelhofer (Schloss-Schule) und Bennit Michahelles (Carl-Ulrich-Schule) durch. Sie erhielt neben der Krone auch einen Büchergutschein über 25 Euro, während es für die weiteren Teilnehmer kleinere Beträge gab, so dass keiner der Teilnehmer mit leeren Händen nach Hause gehen musste.